Die ersten 4 Tage: Easygoing…

wenn da nicht überall dieses leckere Essen wäre…

Eigentlich ist es für mich gar keine so große Umstellung…dachte ich am Montag und mein innerer Schweinehund, der soooo furchtbar gerne Schokolade und Schwarzbrot ist und Nimm2-Bonbos liebt, zog eingeschüchtert seinen Kopf ein. Schon doof, dass man nicht das Essen darf, worauf man Hunger hat…dachte ich am Dienstag, als ich selbstgemachten Kichererbsen- (keinen Hülsenfrüchte!) und Avocadoaufstrich (keinen Frischkäse!), frisches Baguette vom Bäcker (kein Getreide!), Pizzaschnecken aus Blätterteig (keine Kohlenhydrate, keine Wurst, kein Käse!) und selbstgemachten Kokos-Buttermilchkuchen in Form von Minigugelhupfs mit Schokoglasur (kein Zucker, kein Zucker, kein Zucker, kein Getreide, keine Buttermilch!) ins Büro mitgebracht habe.

Irgendwie esse ich jetzt mehr als sonst…dachte ich am Mittwoch, als ich zum Mittagessen eine rießige Portion Salat mit Garnelenspieß auf meinen Teller in der Kantine häufte und Abends nochmal eine große Portion Pfannengemüse verschlungen hatte und zwischendrin einen Apfel, Gurkenstückchen und Radieschen 🙂

Ich fühle mich fit…dachte ich heute morgen als ich aufgestanden bin. Liegt das am Essen?

Es sind noch nicht mal 4 Tage vergangen und ich kann ein erstes Fazit ziehen: Es ist verdammt schwer seine alten Gewohnheiten abzulegen!

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen die nächsten zwei Tage auf Kaffee zuverzichten. Habs nicht geschafft. Habe gestern Nachmittag dann zu einem Espresso gegriffen, weil ich so furchtbar müde war. Macht nichts! Kaffee ist ok und ich habe auch vorher schon keinen übermäßigen Konsum gehabt. Also gilt seit gestern: 1 Espresso am Nachmittag ist völlig ok 🙂 Auch der Verzicht, abends wenn man hungrig vom Arbeiten kommt, schnell mal eine Scheibe Eiweißbrot zu verdrücken oder zwischendrin mal eine Handvoll Gummibärchen zu essen, ist nicht gerade einfach!

Ansonsten ist es eigentlich bisher keine große Umstellung. Das Einzige was „nervt“ ist, dass man sein Essen planen muss. Gerade wenn man den ganzen Tag arbeitet. Zwar gibt es in unserer Kantine (Gott sei Dank!) immer ein super Salatbuffet, aber ich will für die Zukunft dennoch besser mein Essen planen, dass es dadurch abwechslungsreicher wird.
Auch der erste Gang in den Supermarkt war schwer, aber das ist nur Gewöhnungssache, sagte ich mir und ignorierte das duftende, frischgebackene Vitalbrot beim Bäcker, das mir schelmisch zuzwinkerte…

Mein Essen sah bisher wie folgt aus:
Mittagessen: Salat aus der Kantine (nur etwas Salz und Pfeffer und Sesamsamen), hartgekochtes Ei, ApfelSnack: Nüsse, Gurkenscheiben, Radieschen
Abendessen: Pfannengemüse mit Putenstreifen (leider nur 3, da ich mich erst daran gewöhnen muss), Karotten und Aubergine in der Pfannen angebraten, Rucola mit Tomaten, Gurken, Radieschen und Putenhackfleisch
Ich trinke nur Wasser und Tee und täglich 1 Glas Gerstengrassaft! Sieht anfangs komisch aus, schmeckt aber nicht schlimm, wenn man sich an den Hasenstallgeruch gewöhnt hat 🙂

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Sport habe ich erst einmal gemacht, weil ich furchtbar müde war! Ob das an meinem Eisenmangel liegt, oder an der Ernährungsumstellung kann ich leider nicht sagen!

Am Wochenende wird mal richtig gekocht und dann die super tollen Rezept ausprobiert, die ich gefunden habe!

Seid gegrüßt von eurer fit-wie-ein-Turnschuh-,
Liselotte Zucker 🙂

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