Hands up it’s weekend!!!! {Beeren-Dattelschnitten}

Und meine Lieben, wisst ihr was? Heute ist auch noch Welt-Party-Tag!
Na wenn das mal nichts zu bedeuten hat 🙂
Wobei, laut einem dieser schlauen Kalendersprüche, sollte man jeden Tag so feiern, als sei es eine einzige Party!
Ja, sollte man. Kann man aber nicht immer. So richtig eigentlich ja nur am Wochenende. Und dann auch nicht immer. Da gibt es dann auch oft tausend Verpflichtungen denen man nachkommen muss und für die man unter der Woche keine Zeit hat. Putzen zum Beispiel. Oder Auto aussaugen. Das ist bei mir schon lange überfällig und wird von Wochenende zu Wochenende geschoben. Doch morgen ist es soweit und ich werde den Bröseln, Haaren, getrockneten Schlammklumpen, Steinchen und Staub den Kampf ansagen.
Und die neue Wohnung wird nun jedes Wochenende nach und nach aufgehübscht. Dieses Wochenende ist Streichen angesagt. Ach und backen wollte ich ja auch mal wieder! So was Richtiges (entschuldige Paleo, aber ohne Mehl, Zucker, Schlagsahne, Schokoglasur, Streusel und Buttercreme macht es einfach nicht so viel Spaß)! Keine Torte, aber was ungesundes für den Loverboy. Denn der hat ja jeden Sonntag Cheatday.
Mein Cheatday hat sich noch ein wenig nach hinten verschoben. Eigentlich habe ich mal gesagt, nach der Hälfte, also nach 4 Wochen (das wäre diesen Sonntag) wird geschlemmt. Doch das findet jetzt erst an Ostern statt. Ein, wie ich finde, passender Anlass für eine Schlemmerei beim Osterbrunch.
Ehrlich gesagt, ich schiebe ihn liebend gerne von mir weg. Es macht mir ein komisches Gefühl, wenn ich dran denke, dass ich dann alles essen darf, was ich möchte…
Ich habe Paleo natürlich nicht begonnen um abzunehmen (habe ich glaube ich auch nicht…sicher bin ich mir nicht, da ich keine Waage besitze, aber man fühlt das ja meist), aber ich fühle mich einfach, sagen wir mal, „leichter“. Schau ich in den Spiegel, sieht das anders aus, doch das ist ein anderes Thema! 🙂
Aber mein rationaler, vernünftiger Teil in mir weiß, dass es eigentlich 1000x besser ist, sich einfach so gut zu fühlen, als auf ein Spiegelbild zu vertrauen.
Mag ja sein… Es ist auch besser nie zu rauchen, Alkohol zu trinken und nicht zu viele wechselnde Geschlechtspartner zu haben. Lässt man es darum? Nö.
Genauso schaue ich jeden Morgen nach dem Aufstehen kritisch in den Spiegel (auch noch Ganzkörperspiegel und am besten nur im Schlübbi) und das versaut mir oft die Stimmung. Und die Stimmung vom Loverboy, weil er sich ärgert, dass ich so doof bin. Das wiederum ärgert mich und dann stehen/sitzen/liegen wir da und ärgern uns beide über etwas das absolut bescheuert ist.
Darum fühle ich heute nur! Der kluge und oft zitierte Meister Yoda hatte ja auch schon immer den Rat, dass man seine Gefühle erforschen solle. Also tu ich das doch mal.
Und siehe da: I’m feeeeeeling gooooood! 🙂
Dass dies nun Selbstbetrug ist, sei mal so dahin gestellt. Ich denke nicht, dass das eine Allzwecklösung ist, denn man kann nicht in jeden Lebenslagen einfach die Augen verschließen und sagen: „Hach, jetzt wo ich es nicht mehr sehe, ist es ja gar nicht so schlimm! Da fühle ich mich doch gleich besser!“
Das ist Selbstbetrug, Ignoranz und Verdrängung. So etwas möchte ich natürlich nicht unterstützen.
Aber ich denke, dass man heutzutage viel zu sehr von seinem Aussehen abhängig ist. Nicht alle, aber viele. Ich würde sogar sagen, die meisten. Und das ist natürlich sehr schade. Denn ich bin ja eigentlich bekloppt: ich weiß im tiefsten Inneren, dass ich nicht annähernd übergewichtig bin. Schaue ich in den Spiegel, sehe ich mich aber so. Fühle ich meinen Körper, finde ich mich, bis auf 1-2 Stellen, gut. Darum sollte ich, und das gilt für alle anderen auch, mich nicht so verrückt machen (jaja, leicht daher geschrieben…).
Die Frage ist doch, warum will ich denn super schlank und trainiert aussehen? Weil es eben im Großen und Ganzen so vorgelebt wird. Ich bin ein Marketingopfer (traurig,wo ich doch selbst dort arbeite und alle Tricks und Fallen kenne) und ich liebe schöne Dinge. Kombiniert man diese beiden Faktoren, so kommt man zu dem Schluss, dass ich schlanke, trainierte Frauen hübsch finde und daher auch so aussehen möchte.
Ob das realistisch ist oder nicht, spielt in dem Moment ja gar keine Rolle. Würden wir jetzt aber im Barock leben, sähe mein Schönheitsideal wahrscheinlich anders aus.
Und das ist das, was man sich stets vor Augen halten sollte: Schönheitsideale ändern sich von Zeit zu Zeit. Doch man selbst bleibt man selbst, egal wie sehr sich das physische ändert (klingt pathetisch, ist aber ja eigentlich so). Und darum sollte man öfter mal in sich hinein fühlen, seine Gefühle erforschen 🙂 und das Spiegelbild Spiegelbild sein lassen. Denn wenn man mal so darüber nachdenkt, fühlen wir uns am Tag länger als dass wir uns im Spiegel betrachten (bestimmte Berufsgruppen sollen hiervon mal ausgenommen sein).
Ob ich diesen Vorsatz nun immer so durchziehen werde? Ich bezweifle es. Denn das ist absolut tagesformabhängig. Doch für heute hat es geklappt. I’m feeling good! It’s a new dawn, it’s a new day. It’s a new life for me. And I’m feeling good. 🙂

Und damit wir uns auch rundum gut fühlen, hier ein super Soulfood-Rezept mit Kein-schlechtes-Gewissen-Garantie:

Gefrorene Beeren-Dattelschnitten
(ca. 10 Stück)

wpid-imag0417_burst002_1_1.jpgFür den Boden:
• 6-8 Datteln
• ½ Tasse Kokosöl
• 1 Tasse Kokosraspeln oder gemahlene Mandeln (oder beides, dann jeweils eine ½ Tasse)
• 1 TL Honig oder Agavendicksaft
• 1 Prise Salz

Für die Creme:
• Die Kokoscreme, die in 1 Dose Kokosmilch enthalten ist
• 1 TL Honig oder Agavendicksaft

Für die Beerenschicht
• ½ Dose Kokosmilch (nur das Flüssige,also das Kokoswasser)
• 1 Tasse Beeren nach Wahl (können auch TK sein)
• 1 TL Zitronensaft
• 1 TL Honig oder Agavendicksaft

1. 1 Tasse Wasser kochen und über die Datteln gießen, damit sie weicher werden.
2. Dann alle Zutaten für den Boden miteinander pürieren, bis eine homogene Masse entsteht
3. Auflaufform mit Backpapier auslegen und die Masse darauf gleichmäßig verteilen (je nachdem wie dick ihr den Boden mögt).
4. Für ca. 20 Minuten ins Gefrierfach stellen.
5. Kokoscreme und Honig verrühren und kühl stellen.
6. Creme auf den Dattelboden streichen und wieder ins Gefrierfach stellen, bis Kokosmasse gefroren ist.
7. Beeren auftauen (wenn tk) und mit den restlichen Zutaten pürrieren.
8. Auf die Kokosmasse streichen und wieder ins Gefrierfach stellen

wpid-imag0414_burst002_1.jpg

Nun nur noch nach Wunsch zuschneiden und servieren!
Im Gefrierfach sind sie abgedeckt super lange haltbar und eine wahnsinnig leckere Erfrischung und gesunde Alternative zu Eis im Sommer 🙂

wpid-imag0415_burst002_1_1.jpg

Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende und denkt an Meister Yoda’s Worte 🙂

Es drückt euch,
eure Liselotte Zucker

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s