Muttertagsliebe {Banana Blondies und Erdnussbutterbrownies}

Herzken,

der Muttertag steht vor der Tür (11.5. für die, die es noch nicht auf dem Schirm hatten :))!
An sich bin ich ja kein großer Fan von solchen festgesetzten Anbetungstagen.
Auch Valentinstag ist für mich eine sehr unnötige Sache und wird konsequent von mir ignoriert! Anders ist das jedoch bei Mutter- oder Vatertag! Denn dann handelt es sich ja um die liebste Mama oder den tollsten Papa und das kann einfach nicht ignoriert werden.Ich finde schon, dass man diese beiden Tage dazu nutzen kann noch mal deutlicher als sonst klar zu machen, wie sehr man seine Eltern liebt und dass man ihnen für alles, was sie für einen getan und geleistet haben, dankbar ist, jedoch sollte das eigentlich das ganze Jahr über der Fall sein.

Natürlich ist es eher unrealistisch, dass man konsequent tagtäglich seinen Eltern dankbar ist und ihnen das auch zeigt. Da kommt der Alltag dann doch ab und zu mal in die Quere. Aber so im Großen und Ganzen bin ich der Meinung, dass Eltern am Mutter- oder Vatertag nicht vor lauter Überraschung über die Liebes- und Dankesbekenntnisse aus den Latschen kippen sollten!
Dies beugt man dann eben mit kleinen, über das Jahr verteilten Häppchen vor, sodass das an den Dankestagen eben nur noch das Sahnehäubchen mit der Kirsche aufgesetzt wird.

So handle ich das zumindest. Kann aber im Grunde ja jeder machen, wie er es möchte. „Danke“ sagen ist ja immer sehr großartig. Auch „Ich liebe dich“. Oder „Ich hab dich lieb“. Solche Worte werden immer gerne gehört und tun einfach gut.

So, da ja dann nun dieser Tag ansteht, ist die Frage:
Wie zeige und/oder sage ich das nun am besten?
Keine Ahnung.
Ich habe schon viel ausprobiert. Bis zu einem gewissen Alter sind selbst gemalte Dinge ja sehr beliebt. Auch heute bastle ich gerne noch etwas zum Muttertag. Aber dieses Jahr fehlt mir zum Beispiel die Zeit dafür!
Das wichtigste an diesem Tag ist, Zeit mit meiner Mama zu verbringen. Meist frühstücken wir gemeinsam (hier gibt es IMMER eine selbst gebackene Leckerei speziell für Mama, wie sollte es auch anders sein) und dann machen wir das, worauf wir Lust haben. Es geht einfach darum, gemeinsam etwas zu unternehmen. Gerade jetzt, wo ich rund 200km entfernt wohne, ist das wirklich wichtige Quality time, wie es heutzutage so gerne genannt wird.

Das werde ich auch diesen Muttertag so handhaben und natürlich gibt es auch wieder etwas Selbstgebackenes!
Was? Das verrate ich noch nicht (Mama Zucker liest nämlich fleißig mit! 🙂 )

Aber hier sind schon mal zwei Rezepte, die hervorragend vorzubereiten sind und einfach super lecker schmecken!
Vielleicht habt ihr ja auch Lust euren Mamas mit einem Zuckerstück DANKE zu sagen!

 Banana Blondies
(Blondies sind helle Brownies :))
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 Für die Blondies:
120 g geschmolzene Butter
240 g braunen Zucker
2 Eier
3 TL Vanillemark/Vanillezucker
½ TL Salz
240 g Mehl
2 Bananen, mit der Gabel zerdrückt

Für das Brauner-Zucker-Frosting:
60 g Butter
120 g braunen Zucker
4 TL Milch
240 g Puderzucker

Die Blondies:

1. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen
2. Geschmolzene Butter und Zucker miteinander verrühren, bis eine helle Masse entsteht!
3. Eier und Vanille dazu geben und mindestens 5 Minuten weiterrühren.
4. Nun Salz, Mehl und die zerdrückte Bananen hinzufügen und nochmals mindestens 5 Minuten verrühren. Der Teig muss glatt und weich sein.
5. Eine flache Backform/Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen.
6. Nun für circa 25-30 Minuten backen.
7. Auf einem Rost auskühlen lassen!

Das Frosting:

1. Butter in einer Pfanne oder Topf schmelzen.
2. Den braunen Zucker und die Milch dazu geben und so lange verrühren bis es fast am Kochen ist.
3. Nun vom Herd nehmen und circa 8 Minuten abkühlen lassen.
4. Als letztes muss nun noch der Puderzucker untergerührt werden, bis eine cremige, aber nicht zu flüssige Masse entsteht! Die Konsistenz sollte so sein, dass sie gut auf dem Kuchen zu verstreichen ist, aber nicht davon fließt! (Bei zu fester Konsistenz noch etwas Milch dazu geben)
5. Auf dem ausgekühlten Teig verteilen und etwa 20 Minuten “trockenen” lassen.
6. Nun können die Blondies in verschiedenste Formen geschnitten werden!
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In einer Tupperdose im Kühlschrank halten sie sich auch bis zu 5 Tage frisch! 🙂

Erdnussbutterbrownies
(gestrudelt)
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Für die Brownies:
240 g dunkle Schokolade, klein gehackt
360 g Butter
420 g Zucker
6 Eier
2 TL Vanillezucker
4 TL pures Kakaopulver (ohne Zuckerzusatz)
240 g Mehl

Für den Erdnusbutterstrudel
120 g Erdnussbutter
4 TL geschmolzene Butter
80 g Puderzucker
2 TL Vanillezucker

Die Brownies:

1. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen
2. Schokolade im Wasserbad (oder der Mikrowelle schmelzen).
3. Zucker dazu geben und so lange rühren bis der Zucker sich gelöst hat.
4.Eier, Vanille und Kakaopulver dazu geben und gut verrühren, sodass ein glatter Teig entsteht.
5. Nun noch das Mehl ganz vorsichtig unterrühren. NICHT SCHLAGEN! 🙂
6. Auf einer flachen Backform/Backblech gleichmäßig verteilen.
7. Nun die Erdnussbutter mit der geschmolzenen Butter, dem Puderzucker und der Vanille verrühren.
8. Nun mit einem Teelöffel Portionen der Erdnussbutter auf den Brownieteig geben und mit einer Gabel hineinstechen und kreisförmig kleine Spiralen durch den Teig ziehen (wie bei einem Mamorkuchen)!
9. Schließlich für circa 25-30 Minuten backen! Stäbchenprobe! 🙂

Die Brownies auskühlen lassen und dann in beliebige Formen schneiden!
Ich hatte Dreiecke und Kreise (mit einer runden Keksform ausgestochen) gewählt, weil mir danach war 🙂
Ich muss kurz dazu sagen, dass ich kein großer Fan von Erdnussbutter bin! Aber diese Zuckerstücke haben mich echt vom Hocker gerissen! Super fluffig und sooooo schokoladig! Die Erdnussbutter ist nur ganz dezent zu schmecken! 🙂
wpid-imag0246_burst003_1.jpgwpid-imag0248_burst005_1.jpg Bon Appetit! 🙂

Ich wünsche euch eine wundervolle 1. Mai-Woche und freue mich sehr, wenn ich am Muttertag viele leckere Brownies und Blondies vor den Mamas sehe 🙂

Fühlt euch gedrückt,
eure Liselotte Zucker ❤

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2 Gedanken zu “Muttertagsliebe {Banana Blondies und Erdnussbutterbrownies}

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