Lebensmottos oder doch -motten? {schnelle Vollkornplätzchen}

Ihr zuckersüßen Weihnachtselfen,

ich lebe aktuell nach dem Motto „Besser spät als nie“ 🙂
Besser spät als nie aufstehen, zur Arbeit kommen, Sport machen, Weihnachtsgeschenke einkaufen, Plätzchen backen oder Weihnachtskarten schreiben!

Darum bekommt ihr heute gleich zwei Besser-Spät-Als-Nie-Themen:
Ein easypeasy Vollkornplätzchenrezept und die drei neuen Zutaten für den Hauptgang zu „Wir bitten zu Tisch- Das Weihnachtsdinner“!

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Wir bitten zu Tisch- die Vorspeise {In Mandeln gebackener Ziegenkäse auf scharfer Rote Beete- Suppe}

Hach, ihr Lieben,

die Zeit rennt und das Jahr ist bald vorbei! Eben erst hat der 1. Advent um die Ecke gelunzt und dann klopft doch heute schon der 2. Advent an der Türe und sitzt nun im Schneidersitz auf der Couch, schlürft eine heiße Schokolade, in die er Spekulatius tunkt und verkündet, dass er nun eine Woche hier bleiben wird.
Ich freue mich, denn das bedeutet, dass Weihnachten nicht mehr weit ist und das wiederum bringt viel Familien- und Zusammen-sein-Zeit mit sich, was ganz wundervoll ist!

Der Weihnachtsstress hat sich dieses Jahr überraschenderweise anscheinend ganz klein in die hinterste Ecke der Abstellkammer zusammengerollt und ist noch nicht vom Sommerschlaf erwacht. Oder aber an einem der Glühweinstände auf einem der vielen wunderbaren Weihnachtsmärkte, welche in der Weihnachtszeit wie Pilze aus dem Boden schießen, an dem er versackt ist! Wer weiß… Mir soll es recht sein, denn ohne ihn ist es doch wesentlich entspannter und man kann alles viel mehr genießen!

Da dieses stressfreie Glück jedoch nicht jedem gegönnt ist, wollen die fabelhafte Stefanie von Schön&Gut, die zuckersüße Jana von Herzkuchen und meine Wenigkeit alle denjenigen, die nicht wissen wo sie als erstes anpacken sollen, ein wenig unter die Arme greifen! Wie genau, könnt ihr hier nachlesen!

Kurz gesagt: Wir kreieren jeden Adventssonntag jeweils einen Gang, mit drei gleichen Zutaten aus denen hoffentlich drei verschiedene Rezepte entstehen! So müsst ihr euch schon mal keine Gedanken darüber machen, was ihr denn zu Weihnachten kochen sollt!

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Heute ist die Vorspeise dran und zwar mit folgenden Zutaten:

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Ich habe mich mal wieder nicht an einem Rezept orientiert, sondern überlegt, was ich mit diesen Zutaten alles machen könnte… Ein Salat wäre natürlich das Einfachste und Naheliegendste, aber einfach ist ja langweilig 😉

Und nach langem Überlegen serviere ich euch heute meine Vorspeise:

In Mandeln gebackener Ziegenkäse auf scharfer Rote Beete -Suppe
(für 4 Personen)
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Das braucht ihr:

  • 3 Knollen Rote Beete (frische oder gekochte)
  • 2 Pastinaken oder 2 kleine Kartoffeln
  • 1 Orange
  • 1 kleine Chilischote
  • 1 TL Ingwerpulver
  • 1 Stängel frischer Salbei
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL Kokosöl (wahlweise auch ein anderes Öl zum Anbraten)
  • 4 Taler Ziegenfrischkäse (gibt es an gut sortierten Käsetheken oder auch bei Edeka)
  • gemahlene Mandeln
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So geht’s:
1. Rote Beete (schälen, wenn frisch) klein würfeln
2. Pastinaken/Kartoffeln schälen und würfeln
3. Orange schälen und würfeln
4. Chilischote halbieren, entkernen und sehr klein würfeln
5. Kokosöl in kleinen Topf heiß werden lassen
6. Rote Beete, Pastinaken, Salbei und Chilischote scharf anbraten
7. Orange dazu geben
8. ca. 10 Minuten brutzeln lassen
9. Mit ca. 0,5l Wasser ablöschen und so lange köcheln lassen, bis rote Beete/Pastinaken/Kartoffeln weich sind
(ca. 30 Minuten, wenn frische rote Beete benutzt wird)
10. Salbeistängel herausnehmen
11. Mit Ingwer, Salz und Pfeffer abschmecken
12. Topf vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen
13. In der Zwischenzeit Ziegenfrischkäsetaler in den gemahlenen Mandeln
wälzen, sodass sie um“mandelt“ sind 🙂
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14. Mit einem Pürrierstab die gekochten Zutaten zu einer cremigen Suppe pürrieren.
Gegebenfalls ­­­­noch etwas Wasser hinzufügen, wenn die Suppe noch zu „dick“ ist.
15. Final noch einmal abschmecken und wenn nötig nachwürzen
16. Etwas Kokos-/Olivenöl in der Pfanne erhitzen
17. Taler ganz kurz von jeder Seite anbraten (ca. 1 Minute pro Seite)
18. Anrichten und genießen 🙂

Das Ganze könnte dann zum Beispiel so serviert werden:

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Die Vorspeise lässt sich super vorbereiten (Suppe kann am Vortag vorbereitet werden) und schmeckt wirklich sehr, sehr lecker! Diese Vorspeise ist nicht zu schwer und lässt definitiv noch Hunger und Appetit für den Hauptgang!  Diesen bekommt ihr nächsten Sonntag serviert! Die dafür Zutaten jedoch schon morgen! Freut euch drauf!

TIPP: Wer keinen Ziegenkäse mag, kann natürlich auch andere Frischkäsetaler, Camembert, Garnelen oder Putenstreifen verwenden!

Habt einen wundervollen 2. Advent!

Es drückt euch,
eure Liselotte Zucker ❤

Es weihnachtet schon sehr! {DIY: Sternen-Baum-Mobile}

Hallihallo meine Lieben,

ich muss ja sagen, ich bin ja wahnsinnigst im Weihnachts-Fieber! Der Funke ist auf mich übergesprungen am letzten Freitag, als ich eigentlich nur kurz eine Lichterkette am Wohnzimmerfenster anbringen wollte! Und ehe ich mich versah, war die Wohnung eine Weihnachtsfestung!

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Nur mal schnell eine Lichterkette aufhängen… jaja…

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Wir bitten zu Tisch: das Amuse-Gueule {Karamelisierte Apfel-Rotkohl-Walnuss-Täschchen}

Heidwitzka ihr Herzken,

es rennt die Zeit! Und – zack!- schon ist der 1. Advent da! Jetzt geht das Gerenne los, aber damit ihr euch wenigstens nicht bei den Vorbereitungen des Weihnachtsessens stressen müsst, haben die wundervolle Stefanie, die herzallerliebste Jana und meine Wenigkeit jeden Adventssonntag

 * drei verschiedene Rezepte *
* mit drei gleichen Zutaten *
* für ein 4-Gänge-Weihnachtsmenü! *

Weihnachtsaktion_Logo_4Toll, nech?
Und diesen Sonntag geht es los mit: Zutatenliste_Amuse_GueuleAlso ehrlich gesagt, wusste ich im ersten Moment nicht so recht, was ich von dieser Kombi halten soll! Klar, mit Blätterteig geht eigentlich alles! Am besten was mit Füllung, damit es nicht so trocken ist… Also wird der Rotkohl die Füllung? Ok, let’s try it! Ich habe kein Rezept verwendet, auch nicht gesucht. Dachte, ich probiere es einfach mal so! Habe extra drei Blätterteigrollen gekauft! Nur für alle Fälle 😉

Rotkohl kenne ich ja eigentlich nur in Verbindung mit Kartoffelknödel und Fleisch. Klassisch, herzhaft, schwer im Duft und Geschmack.
Dies wollte ich ein wenig auflockern. Ein Amuse-Gueule soll Appetit machen, ein Appetizer, wie der Amerikaner so schön sagt! Es soll Hunger machen auf die „richtigen“ Speisen, die folgen! Also durften meine Blätterteigtäschchen nicht zu schwer sein, aber doch so viel Würze und Geschmack haben, dass man unbedingt mehr will!
Ich habe einfach mal gemacht und Gott sei Dank, es ist gut gegangen und einfach köstlich! Versprochen! 🙂

So und nun kein Palaver mehr, sondern das Rezept für mein
AMUSE-GUEULE unseres WEIHNACHTSDINNERS:

Ich bitte zu Tisch mit:

Karamelisierten Apfel-Rotkohl-Walnuss-Täschchen

Das braucht ihr für 8 Personen

  • 1 Blätterteig (Ambinitonierte Köchinnen und Köche können
    diesen natürlich sehr gerne selbst herstellen, ich habe ihn gekauft)
  • ca. 150 g Rotkohl
  • 1 kleiner Apfel
  • 1 Handvoll Walnüsse, gehackt
  • 1 EL Kokosöl (oder Olivenöl)
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 EL Rum
  • 1 Prise Chili, Ingwer und Muskat
  • 1 TL Kräuter der Provence
  • 1 Eigelb
  • Walnussstücke zum Verzieren

wpid-imag1874_1.jpgUnd so geht’s:
1. Apfel entkernen und sehr klein würfeln
2. Walnüsse grob hacken
3. Rotkohlblätter waschen und in ca. 5-10 cm lange Streifen schneiden
wpid-imag1875.jpg3. Kokosöl in der Pfanne erhitzen, Apfelstückchen und Rotkohl dazu und ca. 2 Minuten brutzeln lassen
4. Braunen Zucker dazu geben und kräftig umrühren, sodass sich der Zucker gleichmäßig verteilt
5. Mit dem Rum ablöschen und köcheln lassen (wenn das Kraut noch recht fest ist,
noch etwas Wasser dazu geben!)
6. Gewürze dazu geben und abschmecken (bei Bedarf noch etwas Salz und Pfeffer dazu,
fand ich allerdings nicht nötig, da es super geschmacksintensiv ist!)
wpid-imag1877.jpg7. Während das Kraut etwas abkühlt, den Blätterteig ausrollen
8. Mit Weihnachtsausstechern den Teig ausstechen: jede Form muss es zweimal geben!
Bei der Auswahl der Formen darauf achten, dass sie groß genug sind, damit auch Platz für die Füllung ist!
(Wem das zuviel Aufwand ist, kann natürlich auch ganz klassisch Rechtecke ausschneiden)
9. Füllung auf dem Teig verteilen (Ja ich verwende Backpapier durchaus
öfter als einmal 😉 )
wpid-imag1878.jpg10. Nun werden die „Deckel“ aufgesetzt: dies ist ein wenig Gefummel, denn man muss die Rotkohlstreifen
ordentlich verpacken 😉
Die Ränder dann gut aufeinanderdrücken, sodass sie sich beim Backen nicht lösen!
wpid-imag1879.jpg11. Nun mit dem Eigelb bestreichen und mit einer Walnusshälfte oder -viertel
verzieren
12. Ab in den Ofen und bei 180°C Umluft für 15 Minuten backen, bis die Täschchen golden sind

 Et voilà:
wpid-imag1881.jpgwpid-imag1888.jpgServieren würde ich diese kleinen Appetitmacher dann mit einer kleinen Ecke Ziegenfrischkäse:
wpid-imag1884.jpgwpid-imag1887.jpgwpid-imag1886.jpgIch verspreche allen Rotkohl-Liebhabern und allen, die dieses Gemüse eher für albacken und verstaubt halten, dieses Rezept ist eine echte Geschmacksexplosion! Ich stapel ja normalerweise eher nicht so hoch, aber diese Dingerchen sind wahrhaftig gut gelungen! 🙂

Seid gespannt auf morgen, denn dann werden die Zutaten für die Vorspeise gezogen!

Habt einen wundervollen ersten Advent mit viel kuschliger Gemütlichkeit und Leckereien!!

Fühlt euch gedrückt,
eure Liselotte Zucker ❤

Wir bitten zu Tisch {Das Weihnachtsdinner}

Ihr Zuckerlichen,

Weihnachten steht vor der Tür!
Die Alte spinnt…denkt ihr euch jetzt! Es sind doch noch 5 Wochen Zeit! Ja, Recht habt ihr! Aber denkt an meine Worte: „Planung ist alles!“ 🙂

Wer kenn es denn nicht:
Kurz vor knapp renne ich hektisch und gestresst durch Geschäfte, weil ich jetzt doch noch für Onkel Knut und Tante Lotti ein Geschenk brauche! Dabei wurde doch ausgemacht, wir schenken uns nichts mehr! Aber da Cousine Charlotta (mit „K“ nicht mit „SCH“) nun auch etwas für die beiden hat, kann ich ja nicht mit leeren Händen da stehen! Und dabei hatte ich mir doch im letzten Jahr felsenfest vorgenommen schon im August mit dem Ausschau halten nach Geschenken anzufangen! Ach, und der Baum muss auch noch fertig geschmückt werden! Die Kugeln vom letzten Jahr sind unvollständig (großer Hund mit langem Schwanz!!!), also muss auch noch neuer Baumschmuck her! Und apropos Schmuck: Was zur Hölle (darf man dieses Wort überhaupt in der Vorweihnachtszeit benutzen???) schenke ich nur meinem Mann/Freund/Papa/Bruder/Opa/Schwiegervater/Schwager und allen anderen männlichen Mitgliedern der Familie???

Und dann wäre da noch die Frage aller Fragen:

WAS KOCHE ICH NUR?????

Und hier kommen wir ins Spiel 🙂
Wir? Jap, Wir! Das sind die zuckerliche Stefanie von Schön&Gut, die herzallerliebste Jana von Herzkuchen und ich, Liselotte Zucker 🙂
Gemeinsam werden wir euch nun über die Adventszeit begleiten und zwar mit unserem „Weihnachtshappening“:

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Was soll das denn sein?

Wir werden euch nun jeden Adventssonntag einen Gang eines 4-Gänge-Weihnachtsmenues vorstellen!
Ziel ist es, dass ihr Lieben am 4.Advent tolle Rezepte für ein individuell zusammenstellbares Weihnachtsmenue zur Verfügung habt!
Ihr müsst euch also um das Weihnachtsessen keine Sorgen mehr machen und könnt euch entspannt zurück lehnen! (Naja, das mit dem Zurücklehnen ist vielleicht etwas übetrieben, nicht? 🙂 )

ABER die ganze Sache hat natürlich einen Clou! Sonst wäre das für uns ja viel zu unspektakulär 😉

Der Clou!

Es ist nämlich so, dass sich jede von uns Dreien im Vorfeld pro Gang (Amuse Gueule, Vorspeise, Hauptgericht, Dessert) genau EINE ZUTAT überlegt hat.
Diese wurden alle in einen Topf geworfen und vermischt.
Nun werden jeden MONTAG VOR DEM ADVENTSSONNTAG DREI ZUTATEN gezogen, die dann in dem jeweiligen Gericht verarbeitet werden müssen!

So haben wir drei also drei gleiche Zutaten und zaubern daraus hoffentlich wundervolle und unterschiedliche Gerichte!

Der findige Leser denkt sich nun: „Heute ist doch Montag vor dem 1.Advent!“
Genau! Und darum kommt nun auch hier die erste Zutatenreihe:

Zutatenliste_Amuse_Gueule

Das Gericht dazu wird von uns am 1. Advent vorgestellt! Inklusive Rezept natürlich 🙂

Ihr habt auch Lust mitzumachen? Dann hinterlasst unter dem jeweiligen Post gerne einen Kommentar mit dem Link zu eurem Rezept!
Oder schickt uns die Bilder per Email, Facebook oder Instagram #wirbittenzutisch

 

Wir freuen uns riesig, über eure Kommentare, Ideen, Rezepte, Anregungen, Lob, Kritik- ach, wir freuen uns einfach über alles

Ich bin jetzt mal wech , denn es rattert schon ordentlich in meinem Köpfchen, was ich aus den drei Zutaten alles zaubern kann 🙂

Fühlt euch geherzt!

Eure
Liselotte Zucker ❤

Knusper, Knusper, Knäuschen {schnelle Apfel-Streusel-Küchlein}

Ihr Zuckerlichen,

ich grüße euch 🙂
Hach, hach, hach, es ist doch unglaublich wie sehr die Zeit rennt! Da ist schon fast Weihnachten und dabei sind die Temperaturen ja alles andere als winterlich hier! Da strahlt die Sonne mit dem blauen Himmel um die Wette und auch die dicken Strickpullover bleiben noch weeeeeeit hinten im Schrank verschwunden!  Meinen faulen Sonntag auf der Couch habe ich auch noch nicht wirklich genießen können! Aber ich prophezeie euch, auch meine Zeit wird noch kommen 😉

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Gewusst wie! {Kürbispürree}

Guten Morgen/Mittag, meine Lieben!!!!

Da ich viele Nachfragen bekommen habe, wie ich denn eigentlich das Kürbispürree für den Kürbis-Walnusskuchen gemacht habe, kommt hier ein kleiner Nachtrag 🙂

Kürbispürree

Ihr braucht:

  • 1 Speisekürbis eurer Wahl (z.B. Butternut, Hokkaido oder Spaghetti-Kürbis)
  • etwas Milch
  • etwas Wasser
  • Pürrierstab
  • Kochtopf
  • Olivenöl

kuerbissorten

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