Darf ich vorstellen? Der Hauptgang {Lachs-Garnelenspieße auf Ofengemüse mit Gougères}

Hui, heute in einer Woche ist es soweit: das Christkind steht vor der Tür! 🙂 Oder doch der Weihnachtsmann? Wie auch immer, auf jeden Fall ist es die Zeit im Jahr auf die ich mich, nach meinem Geburtstag, am meisten freue!
Dennoch ist es aktuell ja wirklich sehr stressig und Berge von Arbeit häufen sich auf dem Schreibtisch, vor der Tür, vor dem Haus und überall! Gott sei Dank sind die Feiertage so gar nicht mehr weit! Freut ihr euch darauf schon genauso sehr wie ich?

Ich hoffe doch! Und darum bekommt ihr pünktlich eine Woche vor Heiligabend und doch drei Tage zu spät, von mir den perfekten Hauptgang für euer Weihnachtsdinner! Weihnachtsdinner? Wie jetzt? Na, das könnt ihr alles hier oder hier oder hier genauer nachlesen.

Warum perfekt? Aus genau 3 Gründen:

1. Es lässt sich unglaublich gut vorbereiten!
2. Die Zubereitung ist super schnell!
3. Die Beilagen passen sowohl zu Fisch oder Fleisch. Können sich aber auch „alleine“
sehen und schmecken lassen! 🙂

Und da ich euch nicht länger auf die Folter spannen möchte, kann ich nur sagen:

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Und als heutigen Hauptgang präsentiere ich euch

Lachs-Garnelen-Spieße auf Ofengemüse mit Gougères
(für 4 Personen)

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Ihr braucht:

  • ca. 200 g Lachsfilet
  • ca. 300 g Garnelen
  • Zitronensaft
  • Wurzelgemüse (Rote Beete, Pastinaken, Karotten)
  • 1/2 Kürbis (z.B. Hokkaido, Spagehtti-Kürbis)
  • 1/2 Chilischote
  • 3 EL Kokosmilch
  • 100 g Mandelblättchen
  • 1 Handvoll Salbeiblätter
  • 50 g Butter
  • 100 g Mehl
  • 3 Eier
  • 45 g geriebener Emmentaler
  • Salz, Pfeffer, Muskat

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So geht’s:

Das Ofengemüse
1. Rote Beete, Pastinaken und Karotten schälen
2. Kürbis halbieren und ggf. entkernen und schälen
3. Alle Zutaten in ca. 5cm dicke Scheiben schneiden
4. Chilischote entkernen und in feine Streifen schneiden
5. Alle Zutaten in eine Auflaufform geben, mit Salz und Pfeffer bestreuen und gut
vermengen
6. Salbei waschen und die Blätter gleichmäßig auf dem Gemüse verteilen
7. Gemüse in den Ofen geben und bei 180°C Umluft für ca.30 Minuten dünsten lassen

In der Zwischenzeit

Die Gougères
1. 200 ml Wasser, etwas Salz und Butter aufkochen.
2. Mehl auf einmal dazugeben und mit einem Kochlöffel rühren, bis der Teig ein glatter Kloß ist
und ein weißlicher Belag auf dem Topfboden zu sehen ist.
3. Topf vom Herd nehmen und die Eier einzeln nach und nach unterrühren.
4. Nun den Emmentaler und eine Prise Muskat unter den Teig rühren.
5. Mit 2 Teelöffeln kleine Kugeln auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backbleck formen
6. Die deftigen Windbeutelchen nun zu dem Ofengemüse in den Ofen geben und für 20 Min
gold gelb backen

Während das Gemüse und die Gougères im Ofen sind

Die Lachs-Garnelen-Spieße
1. Lachfilets in ca. 5 cm große Würfel schneiden
2. Abwechselnd Lachswürfel und Garnelen auf einem Holzspieß auf“fädeln“
3. Die Spieße vorne und hinten mit Zitronensaft bepinseln und mit den
Mandelplättchen bestreuen
4. In einer Pfanne 1 EL Kokosöl erhitzen
5. Die Spieße nun von beiden Seiten ca. 2 Minuten anbraten

Während die Spieße brutzeln

Das Ofengemüse
1. Die Kokosmilch gleichmäßig über dem Gemüse verteilen und
nochmals im Ofen dünsten, bis die Gougères und Spieße fertig sind

Et voilà, schon habt ihr meinen perfekten Hauptgang 🙂

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wpid-imag1963.jpgDie Beleuchtung und Bildqualität ist wirklich nicht ideal, aber nach fast 13h Büro und Kochen, war dies eher zweitrangig 😉

Und da heute schon Mittwoch ist (Schande über mein Haupt!), bekommt ihr sogleich die Zutaten für den letzten Gang unseres Weihnachtsdinners

DAS DESSERT

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Ihr Zuckerschnuten, ich wünsche euch einen wundervollen Abend und hoffe, dass ihr die Vorweihnachtszeit so richtig auskosten könnt!

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Es grüßt euch,
eure Liselotte Zucker ❤

Wir bitten zu Tisch- die Vorspeise {In Mandeln gebackener Ziegenkäse auf scharfer Rote Beete- Suppe}

Hach, ihr Lieben,

die Zeit rennt und das Jahr ist bald vorbei! Eben erst hat der 1. Advent um die Ecke gelunzt und dann klopft doch heute schon der 2. Advent an der Türe und sitzt nun im Schneidersitz auf der Couch, schlürft eine heiße Schokolade, in die er Spekulatius tunkt und verkündet, dass er nun eine Woche hier bleiben wird.
Ich freue mich, denn das bedeutet, dass Weihnachten nicht mehr weit ist und das wiederum bringt viel Familien- und Zusammen-sein-Zeit mit sich, was ganz wundervoll ist!

Der Weihnachtsstress hat sich dieses Jahr überraschenderweise anscheinend ganz klein in die hinterste Ecke der Abstellkammer zusammengerollt und ist noch nicht vom Sommerschlaf erwacht. Oder aber an einem der Glühweinstände auf einem der vielen wunderbaren Weihnachtsmärkte, welche in der Weihnachtszeit wie Pilze aus dem Boden schießen, an dem er versackt ist! Wer weiß… Mir soll es recht sein, denn ohne ihn ist es doch wesentlich entspannter und man kann alles viel mehr genießen!

Da dieses stressfreie Glück jedoch nicht jedem gegönnt ist, wollen die fabelhafte Stefanie von Schön&Gut, die zuckersüße Jana von Herzkuchen und meine Wenigkeit alle denjenigen, die nicht wissen wo sie als erstes anpacken sollen, ein wenig unter die Arme greifen! Wie genau, könnt ihr hier nachlesen!

Kurz gesagt: Wir kreieren jeden Adventssonntag jeweils einen Gang, mit drei gleichen Zutaten aus denen hoffentlich drei verschiedene Rezepte entstehen! So müsst ihr euch schon mal keine Gedanken darüber machen, was ihr denn zu Weihnachten kochen sollt!

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Heute ist die Vorspeise dran und zwar mit folgenden Zutaten:

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Ich habe mich mal wieder nicht an einem Rezept orientiert, sondern überlegt, was ich mit diesen Zutaten alles machen könnte… Ein Salat wäre natürlich das Einfachste und Naheliegendste, aber einfach ist ja langweilig 😉

Und nach langem Überlegen serviere ich euch heute meine Vorspeise:

In Mandeln gebackener Ziegenkäse auf scharfer Rote Beete -Suppe
(für 4 Personen)
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Das braucht ihr:

  • 3 Knollen Rote Beete (frische oder gekochte)
  • 2 Pastinaken oder 2 kleine Kartoffeln
  • 1 Orange
  • 1 kleine Chilischote
  • 1 TL Ingwerpulver
  • 1 Stängel frischer Salbei
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL Kokosöl (wahlweise auch ein anderes Öl zum Anbraten)
  • 4 Taler Ziegenfrischkäse (gibt es an gut sortierten Käsetheken oder auch bei Edeka)
  • gemahlene Mandeln
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So geht’s:
1. Rote Beete (schälen, wenn frisch) klein würfeln
2. Pastinaken/Kartoffeln schälen und würfeln
3. Orange schälen und würfeln
4. Chilischote halbieren, entkernen und sehr klein würfeln
5. Kokosöl in kleinen Topf heiß werden lassen
6. Rote Beete, Pastinaken, Salbei und Chilischote scharf anbraten
7. Orange dazu geben
8. ca. 10 Minuten brutzeln lassen
9. Mit ca. 0,5l Wasser ablöschen und so lange köcheln lassen, bis rote Beete/Pastinaken/Kartoffeln weich sind
(ca. 30 Minuten, wenn frische rote Beete benutzt wird)
10. Salbeistängel herausnehmen
11. Mit Ingwer, Salz und Pfeffer abschmecken
12. Topf vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen
13. In der Zwischenzeit Ziegenfrischkäsetaler in den gemahlenen Mandeln
wälzen, sodass sie um“mandelt“ sind 🙂
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14. Mit einem Pürrierstab die gekochten Zutaten zu einer cremigen Suppe pürrieren.
Gegebenfalls ­­­­noch etwas Wasser hinzufügen, wenn die Suppe noch zu „dick“ ist.
15. Final noch einmal abschmecken und wenn nötig nachwürzen
16. Etwas Kokos-/Olivenöl in der Pfanne erhitzen
17. Taler ganz kurz von jeder Seite anbraten (ca. 1 Minute pro Seite)
18. Anrichten und genießen 🙂

Das Ganze könnte dann zum Beispiel so serviert werden:

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Die Vorspeise lässt sich super vorbereiten (Suppe kann am Vortag vorbereitet werden) und schmeckt wirklich sehr, sehr lecker! Diese Vorspeise ist nicht zu schwer und lässt definitiv noch Hunger und Appetit für den Hauptgang!  Diesen bekommt ihr nächsten Sonntag serviert! Die dafür Zutaten jedoch schon morgen! Freut euch drauf!

TIPP: Wer keinen Ziegenkäse mag, kann natürlich auch andere Frischkäsetaler, Camembert, Garnelen oder Putenstreifen verwenden!

Habt einen wundervollen 2. Advent!

Es drückt euch,
eure Liselotte Zucker ❤

Es weihnachtet schon sehr! {DIY: Sternen-Baum-Mobile}

Hallihallo meine Lieben,

ich muss ja sagen, ich bin ja wahnsinnigst im Weihnachts-Fieber! Der Funke ist auf mich übergesprungen am letzten Freitag, als ich eigentlich nur kurz eine Lichterkette am Wohnzimmerfenster anbringen wollte! Und ehe ich mich versah, war die Wohnung eine Weihnachtsfestung!

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Nur mal schnell eine Lichterkette aufhängen… jaja…

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Wir bitten zu Tisch: das Amuse-Gueule {Karamelisierte Apfel-Rotkohl-Walnuss-Täschchen}

Heidwitzka ihr Herzken,

es rennt die Zeit! Und – zack!- schon ist der 1. Advent da! Jetzt geht das Gerenne los, aber damit ihr euch wenigstens nicht bei den Vorbereitungen des Weihnachtsessens stressen müsst, haben die wundervolle Stefanie, die herzallerliebste Jana und meine Wenigkeit jeden Adventssonntag

 * drei verschiedene Rezepte *
* mit drei gleichen Zutaten *
* für ein 4-Gänge-Weihnachtsmenü! *

Weihnachtsaktion_Logo_4Toll, nech?
Und diesen Sonntag geht es los mit: Zutatenliste_Amuse_GueuleAlso ehrlich gesagt, wusste ich im ersten Moment nicht so recht, was ich von dieser Kombi halten soll! Klar, mit Blätterteig geht eigentlich alles! Am besten was mit Füllung, damit es nicht so trocken ist… Also wird der Rotkohl die Füllung? Ok, let’s try it! Ich habe kein Rezept verwendet, auch nicht gesucht. Dachte, ich probiere es einfach mal so! Habe extra drei Blätterteigrollen gekauft! Nur für alle Fälle 😉

Rotkohl kenne ich ja eigentlich nur in Verbindung mit Kartoffelknödel und Fleisch. Klassisch, herzhaft, schwer im Duft und Geschmack.
Dies wollte ich ein wenig auflockern. Ein Amuse-Gueule soll Appetit machen, ein Appetizer, wie der Amerikaner so schön sagt! Es soll Hunger machen auf die „richtigen“ Speisen, die folgen! Also durften meine Blätterteigtäschchen nicht zu schwer sein, aber doch so viel Würze und Geschmack haben, dass man unbedingt mehr will!
Ich habe einfach mal gemacht und Gott sei Dank, es ist gut gegangen und einfach köstlich! Versprochen! 🙂

So und nun kein Palaver mehr, sondern das Rezept für mein
AMUSE-GUEULE unseres WEIHNACHTSDINNERS:

Ich bitte zu Tisch mit:

Karamelisierten Apfel-Rotkohl-Walnuss-Täschchen

Das braucht ihr für 8 Personen

  • 1 Blätterteig (Ambinitonierte Köchinnen und Köche können
    diesen natürlich sehr gerne selbst herstellen, ich habe ihn gekauft)
  • ca. 150 g Rotkohl
  • 1 kleiner Apfel
  • 1 Handvoll Walnüsse, gehackt
  • 1 EL Kokosöl (oder Olivenöl)
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 EL Rum
  • 1 Prise Chili, Ingwer und Muskat
  • 1 TL Kräuter der Provence
  • 1 Eigelb
  • Walnussstücke zum Verzieren

wpid-imag1874_1.jpgUnd so geht’s:
1. Apfel entkernen und sehr klein würfeln
2. Walnüsse grob hacken
3. Rotkohlblätter waschen und in ca. 5-10 cm lange Streifen schneiden
wpid-imag1875.jpg3. Kokosöl in der Pfanne erhitzen, Apfelstückchen und Rotkohl dazu und ca. 2 Minuten brutzeln lassen
4. Braunen Zucker dazu geben und kräftig umrühren, sodass sich der Zucker gleichmäßig verteilt
5. Mit dem Rum ablöschen und köcheln lassen (wenn das Kraut noch recht fest ist,
noch etwas Wasser dazu geben!)
6. Gewürze dazu geben und abschmecken (bei Bedarf noch etwas Salz und Pfeffer dazu,
fand ich allerdings nicht nötig, da es super geschmacksintensiv ist!)
wpid-imag1877.jpg7. Während das Kraut etwas abkühlt, den Blätterteig ausrollen
8. Mit Weihnachtsausstechern den Teig ausstechen: jede Form muss es zweimal geben!
Bei der Auswahl der Formen darauf achten, dass sie groß genug sind, damit auch Platz für die Füllung ist!
(Wem das zuviel Aufwand ist, kann natürlich auch ganz klassisch Rechtecke ausschneiden)
9. Füllung auf dem Teig verteilen (Ja ich verwende Backpapier durchaus
öfter als einmal 😉 )
wpid-imag1878.jpg10. Nun werden die „Deckel“ aufgesetzt: dies ist ein wenig Gefummel, denn man muss die Rotkohlstreifen
ordentlich verpacken 😉
Die Ränder dann gut aufeinanderdrücken, sodass sie sich beim Backen nicht lösen!
wpid-imag1879.jpg11. Nun mit dem Eigelb bestreichen und mit einer Walnusshälfte oder -viertel
verzieren
12. Ab in den Ofen und bei 180°C Umluft für 15 Minuten backen, bis die Täschchen golden sind

 Et voilà:
wpid-imag1881.jpgwpid-imag1888.jpgServieren würde ich diese kleinen Appetitmacher dann mit einer kleinen Ecke Ziegenfrischkäse:
wpid-imag1884.jpgwpid-imag1887.jpgwpid-imag1886.jpgIch verspreche allen Rotkohl-Liebhabern und allen, die dieses Gemüse eher für albacken und verstaubt halten, dieses Rezept ist eine echte Geschmacksexplosion! Ich stapel ja normalerweise eher nicht so hoch, aber diese Dingerchen sind wahrhaftig gut gelungen! 🙂

Seid gespannt auf morgen, denn dann werden die Zutaten für die Vorspeise gezogen!

Habt einen wundervollen ersten Advent mit viel kuschliger Gemütlichkeit und Leckereien!!

Fühlt euch gedrückt,
eure Liselotte Zucker ❤